KULTURFÜHRER

Nicht nur der See und die Aussicht machen Schenkon einzigartig, sondern auch die Kultur hat so einiges zu bieten. Kommen Sie mit uns auf einen Spaziergang durch Schenkon und lernen Sie Kunst-, Kultur- und kulturhistorische Güter in Wort, Bild oder live kennen.

VOGELUNTERSCHLUPF AM BIOTOP

Unsere Dorfeingangstafel trägt den Slogan „Schenkon ist kulturliebend“. Schenkon ist aber auch kulturlebend. So führt die Kulturgruppe periodisch Kunstausstellungen durch. Bei der Herbst-Ausstellung 2012 wurde ein weiteres Kunstobjekt vom Bildhauer Andreas Felber erworben. Die Skulptur am Biotop nennt sich Baum mit Vogelunterschlupf.

KUNST IM KREISEL

Schenkon begrüsst seine Besucherinnen und Besucher nicht mit einer ärgerlichen Lichtsignalanlage - Nein, Schenkon grüsst mit auffalender KUNST im KREISEL. Der vom Künstler Roland Heini gestaltete Kreisel signalisiert einheimische Menschen wie "der Businessman - der Koch - der Jäger - die Hausfrau", welche spontan begegnend zusammen finden.

INNENHOF BEGEGNUNGSZENTRUM

Der Innenhof von Schenkons Zentrumsanlage wird dominiert von einem lebhaften Brunnen und einem wachsamen, farbigen Hahn, geschaffen vom Surseer Künslter Gusti Buchmann. Mit den Konturen der alten Schenkoner Burg  widerspiegelt er das Gemeindewappen. Seine Zinnen dienen den Schülern zum Hüpfen und Versteckis spielen.

EMIL HELFENSTEIN

Aus Dankbarkeit für die Gabe und als Symbol für seine Treue zu Schenkon äufnete Emil Helfenstein ein Stiftungskapital und initialisierte damit den Bau des Begegnungszentrums Schenkon mit der Namen Jesu Kapelle.  Schenkon erinnert sich am Eingang des Begegnungszentrums an seinen Ehrenbürger mit einem kunstvollen Reliefportrait.

BRUNNEN VOR DEM GEMEINDEHAUS

Beim Eingang zum Gemeindehaus Schenkon markiert die von Künstler Roland Heini aus Stahl und Beton geschaffene Brunnenanlage ein unübersehbares Zugegensein. Das über sechs Rinnen fliessende Wasser markiert Lebendigkeit – Vorwärtsschreiten - Beweglichkeit. Der kunstvoll gestaltete Brunnen ist dem Ehrenbürger Werner G. Sieger gewidmet.

BRONCE-RELIEF BEIM ZUGANG ZUM ZENTRUM

Die Holz-Bronce-Skulptur sticht wohl jedem Besucher des Zentrums Schenkon in die Augen. Sie stammt von den zwei einheimischen Künstlern Rolf Käppeli und Alex Wicki. Die Skulptur ist unserem Ehrenbürger Alfred Burtolf gewidmet, welcher von 1971 bis 1987 das Amt des Gemeindepräsiden-ten innehatte und Hauptinitiant des Zentrums war.

WEG UM DEN SEMPACHERSEE

Seit 50'000 Jahren gibt es den Sempachersee. Zur 700-Jahrfeier der Eidgenossenschaft schufen Initianten einen Weg um den Sempachersee. Beim Seepark erinnert ein Wegzeichen aus Bleiguss mit archaischen Elementen der Künstler Alois Grüter und Rolf Käppeli daran, dass Wanderer eine weitere Etappe der Seeumrundung geschafft haben.

WEGKREUZ UND KAPELLE

Spaziergänger begegnen in der Gemeinde Schenkon einer ganzen Reihe von Wegkreuzen. Diese stehen entlang von diversen Wanderwegen. Als weiteres begegnen die Wanderer im schönen Chäseriwald einer Kapelle, welche die Form eines wunderschönen Helgenstöcklis hat. Diese Kapelle im dichten Chäseriwald ist der Muttergottes gewidmet.

MUNDI-HÜTTE

Mundi Bühler war ein Original. Er verdiente sein Geld als "Bürdeler" und lebte in einer alten Hütte in Schenkons Wäldern. Mit der «Mundi-Hütte» im Chäseriwald besinnt sich Schenkon angesichts heutiges Wohlstandes an die Quellen bescheidenen Lebens und des Entbehrens. Seine gefrorene Leiche lag eines Wintermorgens in einer  Bauernscheune.


ANTONIUS-KAPELLE

Die frühbarocke historisch bedeutsame Antonius-Kapelle ist 500 Jahre alt. Die kleinere der Glocken stammt aus dem Jahr 1684 und der Kelch von 1693. Schenkon vertraut «seinem» Antonius! Unter den zahlreichen Einträgen von Gläubigen ins Kapellbüchlein stehen immer wieder erschütternde Hilferufe und Dankesworte von Besuchern.

KAPELLE TANN

Die Kapelle des heiligen Karl Borromäus von Tann entstand im Jahre 1638. Karl Borromäus stammt aus dem Adelsgeschlecht Borromeo und war Kardinal, Erzbischof von Mailand - ein bedeutender Vertreter der Gegenre-formation. Er wird in der katholischen Kirche als Heiliger verehrt. Die Kapelle ist ein Wahrzeichen des Weilers Tann.

APOLLONIA-KAPELLE

Wir wissen, dass die Apollonia-Kapelle beim Oberdorf mit der gotischen Pietà aus Holz von Bauern der Forrenweid im 18. Jahrhundert erbaut wurde, um von Unglück verschont zu bleiben. Leider fehlt seit einiger Zeit die kostbare Pietà.

Die Kapelle steht an der Strasse vor der Isleren-Abzweigung.

DÜRSTCHILE

Der Dorfbach formte über Jahrhunderte im Lehntobelgebiet
Höhlen, vor welchen sich im Winter schwere Eiszapfen bilden. In Schenkon heisst der Ort Dürstchile, im Grundbuch Torschtchile. Mit Geheul jagt die Sagengestalt in der Fasten- und Adventszeit durch die Wälder. Bei Begegnung - drei Schritte nach rechts - ansonsten droht die Zerreissung.